NATURALEZA Y COSILLAS DE INTERÉS
ME GUSTA SENTIR LA NATURALEZA EN MI MANO.
M.A.BUENO

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-------------- B L O G nº 1 --------------

MIS AMIGOS ME LLAMAN EL "PASTOR" DE BUITRES

MIS AMIGOS ME LLAMAN EL "PASTOR" DE BUITRES
FOTOS - PHOTOS DEL PASTOR DE BUITRES

CONFÍO MÁS EN LOS BUITRES LEONADOS QUE EN LOS HUMANOS

I TRUST MORE IN VULTURS, THAN IN HUMANS

LAS FOTOS EN LAS QUE ESTOY CON LOS BUITRES NO SON MONTAJES.

It seems incredible but I am among the vultures.

The photos are real.

Las imágenes (fotos) publicadas están protegidas por el © copyright del autor, se encuentran en el Registro General de la Propiedad Intelectual

Nº DE ASIENTO 10/378, 10/113 Y EL 10/525 DEL GOBIERNO DE ARAGÓN.

Pienso también, que una imagen vale más que mil palabras.



domingo, 16 de marzo de 2014

HELMUT PRESSER

Helmut Preser me comunica:

Liebe Freunde, Verwandte und Bekannte!
In Bayern hat man Angenehmes und Unangenehmes. Diesmal war es, wie seit einigen Jahren üblich, eine Woche Herbsferien, Ende Oktober – Anfang November. Um es vorweg zu nehmen: Angenehm, es hätten auch gut 2 Wochen sein können. Ich wollte nämlich wieder mal nach Griechenland, auf den Peloponnes. Dort beginnt nämlich der Vorfrühling recht warm und hat noch einen Touch von Sommer. Außerdem kann man hier auch zu dieser Zeit relativ viele Blumen und Tiere finden. Wegen der knappen Zeit muss man, will man nicht fliegen, die Fähre von Italien (Ancona) zum Peloponnes (nach Patras im Nordwesten) nehmen, was nicht nur Geld kostet, sondern den Reisenden auch zeitlich beschränkt.
Wir fuhren also von Ancona am Samstag um 15:00 Uhr los und waren genau 12 Stunden später am Ziel. Bei der Rückfahrt mussten wir um 17:00 Uhr ablegen, allerdings am Freitag, da es sonst zu knapp mit der Rückreise geworden wäre. So hatte man also nur gut 5 Tage Exkursionszeit. Genächtigt wurde auf dem Riesendampfer wie so oft unter der Treppe, war kein Problem. Die Griechen langen nämlich inzwischen extrem hin, wenn es um Kabine oder Essen geht. Beispiel: Ein Tellerchen Gemüsesuppe mit Fleischeinlage satte 11€. Satt ist der Bauch aber hinterher sicher nicht. Dafür war diesmal (!) der Sprit sogar etwas billiger als in D, gut also, wenn man vorher im teuren Italien vollgetankt hatte; schließlich war es auch schon mal umgekehrt gewesen, was sich auch da als Überraschung herausgestellt hatte.

Bereist wurde diesmal die sandstrandreiche Westküste bis runter in den Westfinger. Hier hätte ich gern das Afrikanische Chamäleon gefunden. Dies scheint aber in dem kleinen Fundgebiet relativ selten zu sein, die infrage kommenden Gebüsche dafür relativ häufig. Es war also nichts, die Gegend ist aber sehr schön, sodass ich da sicher wieder hinkomme. Häufig hingegen waren die kleinen Blutsauger, Mücken an vielen Stellen im Westen. Besonders lästig deren Eigenart, tagaktiv zu sein. Ob die dann auch voll nachtaktiv sind, wurde vorsichtshalber nicht gesondert untersucht. Scheint aber nicht der Fall zu sein.
Weiter ging es dann in den Mittelfinger, in die außerordentlich landschaftlich reizvollen Mani. Viel Gestein, teils noch völlig braune Vegetation, Turmhäuser und idyllische Dörfchen mit schönen Kirchlein. 3 verschiedene Krokusarten waren dort ohne Schwierigkeiten zu finden, auch eine kleine Zeitlose neben den üblichen zwiebeltragenden Blümchen. Einige Herbstwendelorchisse liefen uns über den Weg. Wegen der knappen Zeit wurde der Taigetos wieder mal nicht überwunden (wie siehts denn da um diese Zeit aus?) und auch der Osten der Halbinsel blieb diesmal wieder unbereist. Viel Raum also für kommende Reisen.
Einige Eidechsen (Peloponnes-Eidechse und Peloponnes-Spitzkopfeidechse) konnte ich fotografieren, auch die Griechische und die Breitrandschildkröte, Gesprenkelte Schlangenskinke und Wechselkröten. Die östliche Bachschildkröte wurde nur mit dem Tele bearbeitet. Dazu gabs natürlich Insekten. Nur eine einzige Schlange war zu finden und die entwischte aufgrund der fast sommerlichen Temperatur.

Es war nämlich fast jeden Tag wolkenlos, nur einmal drohte Gewitter über dem Taigetos. Da gab es zwar keinen Regen weiter unten und wenig Sonnenbedeckung, aber wunderhübsch stimmungsvolle Hintergründe für Landschaftsbilder. Die Temperaturen waren nachts angenehm, am Meer (es wurde nur an Stränden geschlafen) zwischen 10 und 18°, tags bis fast 27°. Unnötig zu erwähnen, dass mindestens täglich gebadet, beim Vorhandensein von Felsen auch geschnorchelt wurde. Es gab nämlich auch fast keinen Wind. 2x war auch ein Warmbad in Schwefelquellen drin. Das Wasser teilt man sich da mit Fischen, Garnelen und der Bachschildkröte. Stinkt halt ein wenig, aber wer weiß, wozu das wieder gut ist.
Ein kleines Abenteuer war auch wieder mal drin: An einem Kiesstrand wühlte ich das Auto morgens überraschend beim Rausfahren bis fast auf Achsenhöhe ein. Es kostete 1 Stunde Arbeit mit mehrmaligem Wagenhebereinsatz und Brettern um das „Hotel“ wieder frei zu bekommen. Natürlich wurde einiges geerntet, Mandeln, Granatäpfel, Pilze.

Insgesamt gesehen war es toll, vor dem Winter noch einmal fast Sommer gehabt zu haben. Auch ein Urlaub ohne feste Ziele (wenn man vom Chamäleon absieht) hat mal was für sich. Es gab dazu reichlich zu sehen, täglich wurden im Schnitt 100 Bilder gemacht. Drum kommt auch noch ein 2. Täfelchen.

Inzwischen ist klar, dass es auch hier keinen Winter gab, und ja, ich weiß, mit den Postkarten bin ich ein wenig hintendran. Schließlich habe ich grad schon das erste Orchideenbad des Jahres in den Faschingsferien hinter mir. Davon natürlich später mal.
Wie üblich, kann man die Bildtafeln auf HD vergrößern.

Schöne Grüße,
Helmut.

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