NATURALEZA Y COSILLAS DE INTERÉS
ME GUSTA SENTIR LA NATURALEZA EN MI MANO.
M.A.BUENO

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-------------- B L O G nº 1 --------------

MIS AMIGOS ME LLAMAN EL "PASTOR" DE BUITRES

MIS AMIGOS ME LLAMAN EL "PASTOR" DE BUITRES
FOTOS - PHOTOS DEL PASTOR DE BUITRES

CONFÍO MÁS EN LOS BUITRES LEONADOS QUE EN LOS HUMANOS

I TRUST MORE IN VULTURS, THAN IN HUMANS

LAS FOTOS EN LAS QUE ESTOY CON LOS BUITRES NO SON MONTAJES.

It seems incredible but I am among the vultures.

The photos are real.

Las imágenes (fotos) publicadas están protegidas por el © copyright del autor, se encuentran en el Registro General de la Propiedad Intelectual

Nº DE ASIENTO 10/378, 10/113, 10/525 y el 10/507 DEL GOBIERNO DE ARAGÓN.

Pienso también, que una imagen vale más que mil palabras.



sábado, 30 de agosto de 2014

jueves, 28 de agosto de 2014

ORQUÍDEAS - ORCHIDEEN - Orchideengewächse Orchidaceae Antoine Laurent de Jussieu, 1789 ESTUDIO DE HELMUT PRESSER Orchid

ESTUDIO ORCHIDACEAE 
DE HELMUT PRESSER

Kurz vor dem nächsten Urlaub noch die letzte Tafel mit Orchideen.

Legende:

Doppelreihe: 4 Ophrys atlantica, 4 O. algarvensis, 3 O. picta, 5 O. lusitanica, 1 O. scolopax

4 O. ficalhoana (rechts und beide oben von Ronda, die unteren beiden von der Serra da Arrabida), 1 O. tenthredinifera, darunter 2 O. cf. neglecta aus dem Baskenland, 1 O. lucentina, 1 O. cf. malacitana, 2 O. battandieri (quarteirae, L.c.), 1 Anacamptis pyramidalis, 1 Limodorum trabutianum

1 O. picta x bombyliflora, 1 O. lutea, 1 Or. olbiensis (besonders groß), 1 E. tremolsii, 3 E. tremolsii (lusitanica), 1 O. fusca s.str., 1 A. pyramidalis, 1 Anacamptis morio

Schöne Grüße,
                            Helmut.
Und jetzt wirds kompliziert. Die Zungenständel scheinen hier eine Hochburg zu haben. Nicht nur, dass auf der Iberischen Halbinsel besonders viele Arten beschrieben wurden, sie sind auch variabler als in den meisten anderen Gebieten (Beispiel Serapias cordigera, auch als eigene Unterart geführt, kann man aber getrost lassen. Farb- und Formabweichungen gibt es hier öfters).
Für die Freaks:

Massenbestand von S.strictiflora-stenopetala-elsae mit S.cordigera und S.parviflora, S...elsae von dort, 2x S.perez-chiscanoi, S.lingua.

rechts 3x S.occidentalis, 3x S.lorenziana

3x S...elsae, 3x S.strictiflora, 6x S.cordigera, 2 S.strictiflora var. distenta, 1x oben S.lorenziana
unten links Orchis papilionaceae ssp. grandiflora, Or.langei

durchgeblickt?



Helmut Presser me comunica:

Sorry, die Arbeit und die folgenden Urlaube schlucken immer die Zeit, die ich bräuchte um Bilder zu bearbeiten. Deshalb wieder mal eine "geringfügige" Verspätung. Es gibt wohl wieder 4 Bildtafeln in HD, also wohl vergrößerbar.
Iberische Ostern

Die 2wöchigen Osterferien verbrachte ich diesmal rund um die Iberischen Halbinsel, was ich mir vor 12 Jahren das letzte Mal gegönnt hatte. Begleitet wurde ich wieder einmal von meinem 17jährigen Sohn Sebastian, der auf Reisen ja immer sehr pflegeleicht ist.

Wir fuhren am letzten Schultag mittags los und kamen erst abends um 23:00 Uhr auf unsere französische Rhôneinsel bei Vienne. Schließlich war es in D um Stuttgart und im Rheintal etwas stauig gewesen und wir hatten am Oberrhein ein wenig erfolglos exkursiert. Noch nix los da, die Spinnenragwurz blühte zwar schon in Bayern, aber noch nicht in der rheinischen Flussaue.
Die nächste Nacht verbrachten wir schon in E im Ebrodelta, wo wir uns ein bisschen um die Avifauna kümmerten.
Die darauffolgende Nacht waren wir weit im Süden, auf einer Klippe über der andalusischen See am Rand der europäischen Wüste nahe Almeria. Dort suchten wir ein seltenes einheimisches Kackteengewächs, genauer gesagt Caralluma europaea. Trotz hochaktueller, genauer GPS-Angabe und halbtägiger Suche fanden wir nichts dergleichen. Ab da bewegten wir uns deutlich langsamer vorwärts. Westwärts. Besonders um Malaga und Ronda brauchten wir einige Zeit und schafften da am Tag nur gut 100 km. Dafür aber 250 Fotos. Schlafplatz dort auf einem Tafelberg über dem westlichen Felsabfall in schöner Steineichen-Garrigue.
Wir fuhren auch ganz in die Südspitze, dort ist die Gegend aber arm an Orchideen und es war sehr diesig. So sahen wir wohl den Felsen von  Gibraltar, nicht aber Afrika.
Danach gings ein bisschen durch die Coto Donana und nach Portugal, wo wir kreuz und quer durch die Algarve fuhren und reichlich fotografierten. Das dauerte schon einige Zeit. Natürlich besichtigten wir nebenbei auch die wunderschöne Steilküste mit den Felseninselchen und -toren bei Largos und die Südwestspitze Europas (Capo San Vincenze). Dann gings nach Norden den Atlantik entlang mit einem Abstecher in die Berge. Dort fand ich zwar die gesuchte Orchidee, nicht aber den Portugiesischen Sonnentau, der da früher im furztrockenen Eichenwald wuchs. Erstens ist dort jetzt fast alles verbuscht und zweitens war da gar nichts trocken – gerade Mistwetter!
Weiter ging es bis in die Serra da Arrabida knapp südlich von Lissabon, von da wieder nach Osten. In Spanien ging es dann in die Estrematura, zu einer schon letztes Jahr besuchten Orchideenfundstelle. 2013 war ich an Pfingsten deutlich zu spät dran, dieses Jahr auch schon fast an Ostern. Danach dort zum Nationalpark Monfrague, dann führte uns das Navi flott heim über das spanische Baskenland, den französischen Atlantik rauf und bei Bordeau schräg nach Osten auf die übliche Strecke. Nachhause kamen wir am Sonntag kurz nach Mittag, das Wetter war halt mies am Ende.

Das Wetter
war bombig. Zeitweise. In Spanien lediglich ein Schauerchen zum Sonnenaufgang. Interessant war der Temperaturabfall, als wir in die südlichste Spitze Europas kamen. Dort war auch die Vegetation grüner als zuvor. Ab da war allerdings die Temperatur stets gebremst, 20 – 22° oft der Höhepunkt. (In Spanien waren es öfters über 28° gewesen, ganz gut für Ostern.) Auch gab es hin und wieder Schauer und Gewitter, die erste Nacht in Portugal regnete es durch. Nicht, dass der Regen nicht dringend nötig gewesen wäre, aber tagsüber hätten wir auch auf ihn verzichten können. Dagegen hätten uns eine nächtliche Wolkendecke nicht unbedingt gestört. In Portugal ging es nachts auch mal auf 8,6, dann 8,1° runter, und das direkt am Atlantik. War aber nur zum Ende zu, wir hatten in Spanien nachts auch bis zu 16°, zu Sonnenaufgang mal 19°. Üblicherweise waren es aber 14°. In den portugiesischen Bergen musste ich mal bei 14° und Regen ne Stunde unterm Regenschirm exkursieren. Hier und da gab es kurze portugiesische Schauer. Mehr Regen gab es bei der Rückfahrt, auch die Tageshöchsttemperaturen kamen nicht mehr in Schwung. Da hätte ich im Baskenland auch mal mit dem Regenschirm raus gesollt, kam mir hinterher.

Die Viecher
waren halt teils wie üblich ein wenig unkooperativ. So mancher Reiher, Sichler etc. flog einfach weg, wenn wir uns näherten oder mit dem Auto anhielten. Die Zwergohreule rief abends häufiger, auch Nachtigallen waren immer wieder zu hören, Kuckücke und Wiedehöpfe. Schon im Süden Portugals sahen wir die Blauelster, Störche gab es hunderte. Auf den Hochspannungsleitungen waren bis zu 8 Horste, so knapp ist der Wohnraum da. Sogar auf einer Palme sahen wir ein Nest. In der Estremadura sahen wir auch reichlich Geier und sonstige Greifvögel, hatten da aber leider keine Zeit mehr.
Mauergeckos wurden zwar gesehen, aber nicht energisch verfolgt. Einen Europäschen Halbfinger-Gecko fingen wir dagegen.
Als sichtbar neue Eidechse fiel uns der Europäische Fransenfinger in die Hände. Algerische Sandläufer sahen wir öfter, einer ließ sich sogar streicheln, ein anderer wurde aus einer Bierdose befreit. Auch eine junge Perleidechse wurde erjagt, eine Erzschleiche erwischten wir fast.
Erfolg hatten wir dagegen bei der im Vorfeld anvisierten Maurischen Netzwühle. Ein winziges, allerniedlichstes Exemplar fingen wir unter einem Stein. Es war mit 12 cm die kleinste Schlange, die ich je gesehen habe. Einen Tag später erwischten wir noch eine erwachsene. In theoretischer Sichtweite von Afrika fingen wir die seltene Iberische Kapuzennatter. Als ich nachgelesen hatte, dass die ihre Beute mit Giftbiss tötet, behandelten wir sie mit mehr Vorsicht - und weg war sie. Hatte ich bisher wissentlich auch noch nicht gesehen. Eine Eidechsennatter ließ sich nicht fangen, bei Sonne sind die einfach viel zu schnell und kräftig. Ein anvisierter Höhepunkt war noch das Europäische Chamäleon. Wir fanden es auf Anhieb an einem Dünen-Strand, wo ich schon mal eins sah. Auf Anhieb heißt: Nach einer halben Stunde. Die Fotosession dauerte dann mindestens eine Stunde, bis die knapp 100 Bilder im Kasten waren.
Einige Taranteln ließen sich mit Wasser oder Grashalmen aus ihrem Loch locken, ebenso eine große, schwarze Vogelspinnen-Verwandte. Auch spielten wir mit verschiedenen Gottesanbeterinnen, Skorpionen und Skolopendern. Sogar ein Flusskrebs wurde erbeutet, aber nicht verspeist. Den Cadiz-Scheibenzüngler fanden wir unter einem Stein, ihn hatten wir zuvor auch noch nicht gesehen. In Portugal fingen wir dann den Mittelmeer-Laubfrosch und den Iberischen Wasserfrosch, später auch den Westlichen Schlammtaucher.

Die Orchideen
waren, wie immer um diese Zeit, das Hauptziel. Die französischen Arten ließen wir größtenteils links liegen (auch rechts), die werden ein anderes Mal das Ziel sein. Auch im Osten Spaniens wurde nur wenig gesucht. Von Ophrys lucentina fanden wir noch die letzten Blüten. Natürlich sah wieder keine so aus, wie die von Delforge in der Beschreibung (und hier und da) gezeigte. Gibt es vermutlich gar nicht. In der Wüste fanden wir auch eine Ragwurz, die streute allerdings bereits die Samen aus. Blüht wohl um Neujahr.
Entgegen der Erwartungen war es wohl doch sehr trocken gewesen, was in Verbindung mit der eher späten Reisezeit bei manchen Arten Probleme bereitete. So schien es an einer mir bekannten Stelle heuer nahezu Totalausfall der beeindruckenden Atlas-Ragwurz gegeben zu haben. Zum Glück hatte ich einen Hinweis auf ein höheres Vorkommen von französischen Orchideenfreunden bekommen und da gab es reichlich schön blühende. Ein Höhepunkt der Orchideen in Europa, ganz klar.
Im Süden Spaniens fanden wir an verschiedenen Stellen eine spät blühende Wespenragwurz. Sie blüht auf, wenn am selben Platz die normale verblüht. Es ist wohl O. ficalhoana, wie sich später in Portugal in der Serra da Arrabida bestätigen ließ. Man kann sie auch an einigen Merkmalen eindeutig von der frühen unterscheiden. Nach kürzlich gesehenen Fotos kommt sie sogar in Algerien vor. Im Westen Portugals blüht sie wohl wegen der besseren Wasserversorgung früher als im warmen Süden Spaniens; dieses Jahr war sie Ende April in W-P schon in Hochblüte, in E erst am Anfang der Blütezeit. Noch deutlicher ist der Unterschied bei Ophrys tentredinifera: In P streute sie schon Samen aus, in E sah ich noch letzte Blüten.
Ebenfalls ein afrikanisches Element ist Serapias lorenziana. Wir fanden ihn um Coin ganz im Süden, wo auch die Atlas-Ragwurz vorkommt. S. lorenziana ist meiner Meinung nach doch nicht dasselbe wie S. occidentalis. Wenn ich diese richtig gesehen habe, steht sie sehr nahe an S. cordigera. S. lorenziana ist kleiner in der Blüte. Um dies aber genau zu studieren, müsste man mehr als eine Stelle mit beiden Sippen untersuchen, und zwar nicht wie ich am Ende der Blütezeit.
In Portugal ist im Übrigen die bekannte Serapias-Stelle bei Barranco Velho entgegen anders lautender Gerüchte noch intakt, sie wächst halt langsam zu. Allerdings gibt es noch hunderte von Pflanzen dort. Wo die S. stenopetala (elsae) aufhört und strictiflora anfängt, ist mir noch ein Rätsel.
Die mir unbekannte Ophrys battandieri (lutea ssp. quarteirae) war einer der Anlässe für die Reise. Leider war es auch in Portugal sehr trocken und so fand ich trotz längerer Suche nur noch Reste, meist eine oder 2 Blüten bei jedem 3. gefundenen Exemplar. Ich hätte wohl schon in Spanien suchen sollen, hatte aber gedacht, dass es in Portugal feuchter gewesen wäre. War es aber nicht, es blühten auch schon fast alle Anacamptis pyramidalis in prächtigster Ausprägung.
Weiter nördlich in Portugal, unweit des Atlantiks, sahen wir vom Auto aus eine Wiese mit einer Million Zungenständel (vorsichtig geschätzt, nicht abgezählt). Es waren 4 oder 5 Arten, keine weiteren Orchideen. Das war selbst für mich neu. Es gab Flecken, da hatte das Gras keine Chance.
Epipactis tremolsii hatte ich auf dieser Reise schon mehrfach in Kalkgebieten gesehen, in SW-Portugal fuhr ich extra auf die kalkfreien Berge um die von da beschriebene Portugiesische Stendelwurz zu vergleichen. Ja, es gibt dort schon mickrigere als in den Kalkgebieten, aber halt auch ebenso kräftige und einen Unterschied im Habitus (sehr variabel) konnte ich nicht feststellen. Von wegen „Lücke zwischen Blättern oder nicht“! Man kann doch nicht einfach die großen weglassen und dann die kleinen abtrennen. Auffallend war, dass es hellgrüne und dunkel blaugrüne Pflanzen gab, aber das hatte ich auch bei tremolsii s.str. gesehen. Von der Blüte her ist sowieso kein Unterschied, vielleicht sind die „lusitanica“ im Schnitt etwas heller und kleiner, was aber doch kein Kriterium sein kann. Habe insgesamt vielleicht 100 Pflanzen von „lusitanica“ gesehen, da ist alles dabei. Schade!
Zurück in Spanien in der Estremadura besuchte ich noch einen Fundort von Serapias perez-chiscanoi und S. occidentalis. Letzterer war schon ziemlich im Abblühen, ersterer erstaunlicher Weise auch schon teilweise, teils aber noch in Knospen. Wirklich ein frühes Jahr! Leichte Frostschäden waren am Helm erkennbar.

Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Exkursion, die halt einfach doppelt so lang dauern sollte. Dann kämen nicht nur 2900 Bilder raus und die lange Fahrstrecke würde sich relativieren. Aber da muss ich halt leider noch Jahre warten…

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martes, 19 de agosto de 2014

domingo, 17 de agosto de 2014